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Wissenswertes zur Haut der Hunde
Die Haut – nicht nur des Hundes – ist bei allen Lebewesen das größte Organ! Sie wird leider von den meisten Menschen in Ihrer Funktion und Bedeutung für den Körper unterschätzt. Wenn gesagt wird „ohne Huf kein Pferd“ kann mit Fug und Recht gesagt werden „ohne Haut kein Leben!“.
Die Haut besteht aus 3 Schichten: Epidermis (Oberhaut) Dermis (Lederhaut) Hypodermis (Subcutis oder Unterhaut)
Zur Haut gehören auch die so genannten Hautanhangsgebilde, das sind
- Haare, der Haarbalgmuskel, die Talgdrüsen die für den ausgeglichenen Säuren-Basen Haushalt der zuständig sind, die Schweißdrüsen beim Menschen. dazu gehören aber auch noch die Hufe, die Nägel, die Krallen, die Hörner, die allesamt durch die Haut – wenn man so will – produziert werden.
Die gesunde Haut
Die gesunde Haut ist geschmeidig, nicht trocken oder spröde, sie weist keine auch noch so kleinen Wunden auf, sie hat einen natürlichen, ausgewogenen Säureschutzmantel, der wiederum für eine intakte Hautflora sorgt. Der
pH-Wert der Haut eines Menschen beträgt in etwa 5,5 – 5,8. Sie ist also leicht sauer.
Dagegen beträgt der pH-Wert beim Hund je nach Rasse von etwas 6,8 – 8,0 ( z. B. deutscher Schäferhund pH-Wert von 8,62, ein Golden Retriever von 7,57 und ein Labrador von 6,84 ) ist also eher basisch!
Daraus folgt, dass Produkte für den Menschen in der Regel nicht unbedingt für den Hund gut sind! Und vor allem saure Produkte sind für Hunde schlecht.
Die Haut ist von der Wissenschaft in drei Teile unterteilt worden:
Die Epidermis, also die Oberhaut, dann die Dermis, die so genannte Lederhaut und schließlich die Subcutis oder Unterhaut. Nun muss man sich diesen Bereich hier (o. Abb.) etwa 1 mm breit, 1 mm lang und vielleicht 2-3 mm tief vorstellen. Man kann dann ermessen, was sich alles in dieser Minifläche verbirgt. Haar, Haarfollikel, Haarmuskel, Talgdrüsen, Tastscheiben, Nerven, Blutgefäße, Schweißdrüsen usw. (diese allerdings fehlen beim Hund!)
Es ist wichtig zu verstehen, dass die Haarfollikel mit der angeschlossenen Talgdrüse DIE wichtigste Eintrittspforte für Schädlinge darstellt.
Kommensalen
Die so genannten Kommensalen sind Mikroorganismen, also Bakterien und Pilze die die haut eines Wirtes, also des Menschen, des Pferdes oder des Hundes, besiedeln ohne dem Wirt zu schaden. Sie schützen im Gegenteil vor sog. pathogenen Keimen, also Krankheitserregern. Ich erwähne dies, weil wir mit jeder Behandlung gegen irgendwelche Schädlinge natürlich auch die guten beschädigen, denn die heute vorhandenen Produkte sind nicht in der Lage gute Mikroorganismen von bösen zu unterscheiden. In ferner Zukunft mag die Wissenschaft so weit sein.
Die Haut hat folgende Aufgaben:Sie ist ein Schutzorgan für die innen liegenden Organe gegen mechanische Einwirkungen (federt Stöße ab usw.) gegen Infektionen jeder Art (Parasiten, Viren, Bakterien) gegen Kälte und Wärme und reguliert so die Körpertemperatur.Damit ist sie auch ein Regulierungsorgan für den Feuchtigkeitshaushalt (Austrocknung von Innen wie Benetzung von Außen) Atmungsorgan zur Entsorgung von Abfallstoffen, auch über die Schweißabgabe (nicht beim Hund)Sinnesorgan z.B. über die Sinneshaare – die übrigens NIE abgeschnitten werden dürfen! Es verstößt nicht nur gegen das Tierschutzgesetz in vielen Ländern sondern nimmt den Hunden / Tieren allgemein einen wesentlichen Tastsinn! Als Sinnesorgan ist die Haut auch für den sozialen Kontakt von Hund zu Hund außerordentlich wichtig genauso für den Kontakt von Mensch zu Tier!
Hauterkrankungen
Der Volksmund sagt, dass die Haut die Seele widerspiegelt. Darin steckt viel Wahrheit ist es in der Tiermedizin doch bekannt, dass bestimmte Hautregionen einzelnen inneren Organen zuzuordnen sind (z.B. Head’sche Zone). Die Haut kann damit Ausdruck innerer Organe und deren Störungen sein, aber auch Ausdruck reduzierter Abwehrkraft durch Stress (Leistungsstress, Turnierstress usw.), falsche Fütterung, falsche Haltung, mangelnde Sozialkontakte usw.
Denken Sie an das atopische Ekzem (Neurodermitis) beim Menschen!
Die Haut ist tagein, tagaus einem richtigen Bombardement von äußeren aber auch inneren schädigenden Einflüssen ausgesetzt:
UV-Strahlen (Sonnenstrahlen), Pilze, Bakterien, Viren, Parasiten, Insekten wie Stechfliegen, Mücken, Bremsen, Zecken usw., Kontakt mit Allergie auslösenden Pflanzen oder Stoffen, bestimmte chemische Substanzen oder Pflanzen die reizend oder ätzend wirken, usw. aber auch zuviel oder zuwenig bestimmter Futteranteile, wirken schädigend auf Haut und Haarkleid ein.
Die Symptome sind entsprechend vielfältig und die Diagnostik sehr schwierig und oft nur nach eingehenden Laboruntersuchungen von Haut, Haarkleid und Blut möglich.
Zur richtigen Diagnostik ist ein umfangreicher Bericht des Besitzers oder Betreuers notwendig:Dauer, Verlauf der HautveränderungÖrtliches oder generalisiertes AuftretenFutterwechselHalterwechselVorangegangene und bestehende Krankheiten innerer OrganeÄhnliche Veränderungen bei verwandten und/oder benachbarter HundeUsw. Häufigste Auslöser von Hautveränderungen sind Pilze! Sie befallen meist den obersten Abschnitt der Haut, die Haare brechen an der Wurzel ab, dann entstehen zuerst kleinste, oberflächliche haarlose Stellen mit Hautveränderungen. Juckreiz und das daraus resultierende Scheuern vergrößert diese Stellen.
Pilze werden durch Kontakte übertragen, d.h. Bürsten, Decken, andere bereits befallene Hunde aber auch Personen übertragen die Pilzsporen sehr leicht und schnell. Da die befallenen Stellen praktisch nicht durchblutet sind, ist mit einer Therapie über die Blutbahn kaum etwas zu erreichen. Bleiben also nur Waschungen, Sprays und Salben. Nur die konsequente und lang andauernde Behandlung führt zum Ziel.
Abgegrenzte Rötungen und lokale Schwellungen mit möglicherweise Juckreiz sind in der Regel die Folge von Insektenstichen wie von, Zecken, Bremsen u. a. Aber auch der Kontakt mit reizenden oder sogar ätzenden Stoffen kann verantwortlich sein.
Allergien
Es würde zu weit führen, hier auf alle bekannten Einzelheiten und die diversen Typen von Allergien einzugehen. Deshalb nur das Wichtigste:
Unterschieden werden muss zwischen:
Endogenen (von Innen) bzw. Exogenen (von Außen) wirkenden bzw. auslösenden Stoffen. Endogene Stoffe werden vor allem durch das Futter aufgenommen und können bei entsprechend konditionierten Pferden unterschiedlichste Reaktionen der Haut auslösen, wenn eine Allergie gegen einen der Futterbestandteile entwickelt wurde. Denken sie an die Erdbeerallergie bei vielen Menschen: Die Symptome können hier Rötungen des Halses sein aber auch Bläschen an der Schleimhaut (z.B. im Mund) u.v.a.
Exogene Stoffe wirken über den Kontakt mit der Haut von außen. Bei einer Kontakt-Allergie wird die Allergiesymptomatik also durch direkte Berührung des Allergens mit der Haut oder der Schleimhaut ausgelöst. Der Erstkontakt verläuft ohne Symptomatik, der Organismus wird sensibilisiert. Bei erneutem Kontakt mit dem auslösenden Stoff, kommt es zu einer allergischen Reaktion in deren Verlauf das Immunsystem der Haut aktiviert wird. Auf der Haut beginnt eine Entzündungsreaktion, um das Allergen abzuwehren. Typischerweise tritt die allergische Reaktion bei einer Kontaktallergie scharf begrenzt an den Hautstellen auf, die in direktem Kontakt mit dem auslösenden Stoff standen. Ein Stoff der mit der ganzen Hautoberfläche in Kontakt kommt (also z. B. ein Shampoo, oder ein Pflegeöl) löst eine allergische Reaktion dann überall dort aus wo er in Kontakt zur Haut stand, nie aber nur an einer Stelle z.B. der Brust oder dem Gesäuge usw. Wenn dies der Fall ist kann der Stoff der auf dem ganzen Körper verteilt wurde, als auslösendes Allergen ausgeschlossen werden.
Kontaktreaktionen sind aber in der überwiegenden Mehrheit keine allergischen Reaktionen, d.h. de Hund hat keine Hypersensibilisierung entwickelt. Nicht alle Arten von Nesselsucht und Kontaktekzemen sind daher auf eine allergische Reaktion zurückzuführen. Der Kontakt mit bestimmten Reizstoffen (z.B. Brennnessel!) führt zu einer direkten Hautreizung mit nesselartigem Ausschlag oder Ekzem. Hier sind die Hautreaktionen direkt auf die giftige, reizende oder sogar ätzende Wirkung eines Stoffes zurückzuführen.
Häufige Auslöser von allergischen Reaktionen:
Die häufigsten Auslöser von allergischen Reaktionen sind die Metalle Nickel und Kobalt, Lösungsmittel und/oder Konservierungsmittel in Pflegeprodukten sowohl für das Tier für das Duft- und Aromastoffe aber auch ätherische Öle, Reinigungsmittel, Arzneimittel und Pflanzen.
Häufige Ursachen für nichtallergische Hautveränderungen
Wie erwähnt handelt es sich dabei um begrenzte Stellen der Haut mit Symptomen wie Rötungen, Fellverlust, Ablösung der obersten Hautschicht usw. nebst den bereits beschriebenen Ursachen wie Insektenstiche, Pilze usw. sind Auslöser sehr oft:mechanische Verletzungen durch Scheuern nach Zeckenbissen, Insektenstichen, oder sonstigen Juckreiz auslösenden Einwirkungen.Lokaler begrenzter Kontakt zu stark reizenden oder sogar ätzenden Stoffen. Generell gilt für den Hundebesitzer folgendes:
Hautveränderungen genau beobachten. Normalerweise verschwinden diese nach 1-2 Tagen wieder, d.h. die Haut hat den Abwehrkampf gegen was auch immer gewonnen. Wenn nicht, die Kosten für den Tierarzt und wenn notwendig für eine genaue Diagnostik nicht scheuen!
Noch ein Wort zu den blutsaugenden Insekten
In der warmen Sommerzeit lauern sie überall und schlagen gnadenlos zu – die geflügelten Plagegeister Insekten. Die Bekanntesten sind:
Stechfliegen. Sie gehören zu den Vollfliegen und einige der Art sind Blutsauger die häufig auf Rinderweiden anzutreffen sind. Sie schwärmen tagsüber bis in die Dämmerung. Und sie sind Überträger von Krankheitserregern und Zwischenwirt für parasitäre Würmer!
Bremsen. Es gibt etwa 3000 Arten dieser zur Familie der Fliegen gehörenden Plagegeister. Nur die Weibchen sind Blutsauger. Aktive Zeit ist ab etwa Mittag bis Einbruch der Nacht. Bei schwülem Wetter sind sie ganz besonders aggressiv.
Kriebelmücken. Sie treten in riesigen Schwärmen auf. Auch hier saugen nur die Weibchen Blut. Die Mücke gilt als wahrscheinliche Auslöserin des Sommerekzems (endogene Eiweißallergie). Sie sind Dämmerungsaktiv, d.h. schwärmen vor allem morgens vor bis kurz nach Sonnenaufgang und abends kurz vor bis nach Sonnenuntergang.
Stechmücken. Sie sind ebenfalls gefährliche Krankheitsüberträger und schwirren ab Mittag bis zum Einbruch der Nacht umher.
Zecken. Das sind parasitär lebende Milben. Sie übertragen sehr gefährliche Krankheiten (auch für den Menschen!) wie Borreliose oder Hirnhautentzündung. Die Zecken halten sich überwiegend im Schatten auf und gelangen über das Gras oder niedrige Sträucher auf ihre Opfer und nicht wie behauptet von Bäumen fallend.
Auch wenn wir unberücksichtigt lassen, dass die blutsaugenden Insekten oft Krankheiten übertragen, sind wir es unseren vierbeinigen Freunden schuldig, sie so weit es möglich ist vor Insektenstichen zu schützen.
Die Bio Pro Pet Pflegeprodukte von Huebeli Stud
Hans A. Meier hat jahrelang eine Firma geführt, die in Europa und Übersee Kliniken zur Behandlung von Hautkrankheiten - zur Hauptsache Psoriasis (Schuppenflechte) und Atopisches Ekzem (Neurodermitis) - betrieben. Nach dem Verkauf der Firma hat er sich eingehend mit den auf dem Markt befindlichen Pflegeprodukten für Pferde und Hunde befasst. Diese haben ja ebenfalls mit Haut zu tun. In 2003 hat er zusammen mit einem der führenden Chemiker im Bereich von Öl-Wasser-Emulsionen die Entwicklung einer neuen Pflegelinie für Hunde und Pferde in Angriff genommen. Die Grundidee war, absolut keine Lösungsmittel als Trägerstoffe zu verwenden, statt dessen nur Öl-Wasser Emulsionen und alle Inhaltsstoffe die in Verdacht stehen, zu Reizungen oder zu allergischen Reaktionen zu führen, auszuschließen.
Im Sommer 2004 war die Entwicklungsphase abgeschlossen und sämtliche Produkte wurden intensiv in Deutschland und der Schweiz getestet. Wie erwartet mit großem Erfolg und ohne irgendwelche Hautirritationen.
Sämtliche Produkte wurden schließlich im Herbst 2004 durch das Schweizer Bundesamt für Gesundheit geprüft und als Giftklassefrei eingestuft.
Wie vorstehend ausgeführt, sind Insektenstiche sowohl für Menschen wie auch für unsere vierbeinigen Freunde außerordentlich unangenehm. Aber nicht nur das: Sie sind auch verantwortlich für eine ganze Reihe von Problemen. Sie lösen Juckreiz aus, sie verursachen Schwellungen, sie übertragen Krankheiten, sie übertragen Parasiten, sie provozieren allergische Reaktionen usw.
Wir haben uns aufgrund dieser Überlegungen zur Entwicklung eines wirksamen, aber gut hautverträglichen Insektenschutzmittels entschlossen, den Zeckenstopper für Hunde und BRUM! für Pferde.
Für Fragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung! Sie erreichen uns unter: www.biopropet.com oder info-huebeli-stud@gmx.com Tel.: +41 (0)77 450 6556
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